2018,  Gender,  Ökologie,  Transpiaktion,  WEF

Transpiaktion US-Botschaft WEF

Inhalt:
1. Bericht


1. Bericht (Originalquelle: https://www.facebook.com/rjgbern/posts/1003261033159750)

Gestern wurde publik, dass der US-Präsident Donald Trump am WEF in Davos teilnehmen wird. Dieser Besuch symbolisiert unsere Kritik beispielhaft. Am Weltwirtschaftsforum sollen Probleme wie Fluchtbewegungen, die Unterdrückung der Frau oder wachsender Nationalismus diskutiert werden. Trump zeigt stellvertretend, dass in Davos keine wirklichen Lösungen gefunden werden sollen. Im Gegenteil: Das Treffen dient der Vernetzung neoliberaler Interessensvertreter*Innen.

Als Präsident der USA schützt Trump ein Umfeld für Konzerne, die weltweit Mensch und Natur ausbeuten, um ihren Profit zu maximieren. Einige dieser Konzerne sind zudem selbst am WEF vertreten. Landgrabbing und Naturzerstörung sind wichtige Gründe für Fluchtbewegungen im globalen Süden. Die Migration in die USA will Trump mit Mauern und Einreisesperren verhindern.

Als Vertreter eines neuen Rechtspopulismus schürt er Nationalismus und verleiht rassistischen Bewegungen weltweit grossen Auftrieb. Mit Parolen wie „America First“ und „Make America great again“ will Trump einen nationalistischen Protektionismus fördern, der nur den reichsten dient und die Gesellschaft spaltet.

Und dass mit Trump ein alter weisser Sexist am WEF willkommen geheissen wird, zeigt auf, dass die Unterdrückung der Frau* wohl kaum ernsthaft bekämpft werden soll. Der Kampf gegen das Patriarchat kommt von unten!

Unsere Kritik am WEF ändert sich nicht mit Trumps besuch. Das Treffen war schon letztes Jahr scheisse, als noch der chinesische Präsident Xi Jinping zu Gast war, wie es auch die Jahre davor scheisse war und auch nächstes Jahr scheisse sein wird.

Der Besuch zeigt nur noch deutlicher auf, was das WEF für ein Treffen ist:
Ein elitäres, neoliberales Treffen, das bestimmt nicht die Absicht hat, die Welt zu verbessern, sondern eine Plattform darstellt für Mitveranwortliche vieler Probleme!