Demo Books not Bombs

Inhalt:
1. Communiqué

1. Communiqué (Originalquelle: http://ch.indymedia.org/de/2003/03/5310.shtml)
Im Rahmen des Internationalen Aktionstages „Books not Bombs“ gab es in Bern eine Demonstration die vor die US-Botschaft zog. Etwa 300 Leute forderten die USA auf, den geplanten Krieg für das Öl abzublasen.
Rund 300 Leute, darunter auch viele SchülerInnen, trafen sich um 17 Uhr auf dem Helvetiaplatz. Sie zogen durch das Quartier zur US-Botschaft. Sie vordern „Bücher statt Bomben“. Die USA wie auch die Schweiz sollen in die Bildung und den Frieden investieren statt Aufzurüsten.
In Sprechchören wurde gerufen „Schweizer Waffen, Schweizer Geld, morden mit in aller Welt!“ und „A ceux qui veulent dominer le monde, le monde repond résistance!“.

Vor der Strassensperre, die den Zugang zur US-Botschaft absperrt, verweilten die DemonstratInnen etwa eine halbe Stunde. Diese Sperre wurde nicht etwa für uns gebaut, sondern ist permanent da, sehr zum Ärgernis der Anwohner.
Die RednerInnen äusserten sich gegen den Krieg für Erdöl. Da die USA versuchen, andere Länder zu erpressen und auch auspionieren um die Zustimmung des UNO-Sicherheitsrates zum Krieg zu erzwängen, ist dieser Krieg auch mit UNO-Mandat nicht zu akzeptieren. Im Falle eines Angriffes wird es in vielen Schweizer Städten und Weltweit am Folgeabend Proteste geben (siehe http://www.gsoa.ch/krieg/terror/tagX/ ), am Samstag darauf eine Grosskundgebung in Bern.
In den Reden wurde auf den weltweiten Widerstand gegen den Krieg hingewiesen. So blockieren Menschen in Belgien, Italien und England Eisenbahnzüge mit Kriegsmaterial, das in den Irak gebracht würde.
Gegen 18:30 Uhr war die Demo zurück beim Helvetiaplatz und offiziell beendet..