Demo gegen Irakbesatzung

Inhalt:
1. Aufruf
2. Bilder
3. Mitteilung Stadtpolizei

1. Aufruf (Originalquelle: Originalquelle: http://ch.indymedia.org/de/2003/10/14672.shtml)
Schluss mit den Besatzungen
Freiheit und Selbstbestimmung für Irak und Palästina
Samstag, 25. Oktober 14.30 Uhr, Schützenmatte Bern
17 Uhr in der Reitschule: internationale Diskussionsveranstaltung
Die US-Truppen und ihre Verbündeten wollen sich im Irak festsetzen und als Kriegsbeute Öl und Staatsunternehmen verscherbeln. In Palästina wird eine Mauer gebaut, die das Leben der Bevölkerung weiter beschneidet und Existenzen vernichtet. Und die Schweiz verkauft weiterhin Waffen an die Kriegsparteien.

Es ist Zeit, ein klares Zeichen dagegen zu setzen!
Schluss mit der Besatzung des Irak. Für den bedingungslosen Rückzug der US-amerikanischen, britischen, italienischen und spanischen und anderen Besatzungstruppen. Keine Anerkennung der durch die USA eingesetzten Marionettenregierung.
Der Irak und seine Ressourcen gehören den IrakerInnen. Wir wenden uns gegen die Privatisierung irakischer Betriebe. Für die freie Wahl einer verfassungsgebendende Volksversammlung durch die irakische Bevölkerung. Für die Durchsetzung der demokratischen, sozialen, kulturellen und religiösen Rechte für die irakische Bevölkerung.
Gleiche Rechte für Frauen und Männer! Für die Durchsetzung des Rechts der Frauen auf körperliche Unversehrtheit.
Für die Unterstützung der demokratischen und emanzipatorischen Organisationen, namentlich der neuen unabhängigen Gewerkschaften, der Gewerkschaften der Erwerblosen und der Frauenorganisationen.
Für das Selbstbestimmungsrecht der PalästinenserInnen und das sofortige Ende der Besatzung der palästinensischen Gebiete durch die israelische Armee sowie einen unverzüglichen Stopp des Mauerbaus.
Für den Erlass sämtlicher Schulden und der dem Irak aufgezwungenen Reparationszahlungen.
Für einen sofortigen Stopp der Rüstungszusammenarbeit der Schweiz; insbesondere mit den Ländern, die den Angriffskrieg gegen den Irak geführt haben und mit Israel.
Der Demonstrationsaufruf wird unterstützt von (Stand 7. Oktober 2003):
Anti-WTO-Koordination Bern, Bewegung für den Sozialismus / Mouvement pour le socialisme (BFS/MPS), Christlicher Friedensdienst, Collectif vaudois contre la guerre, Fauch Gewerkschaftsinitiative Thun, Bern und Freiburg, Gewerkschaft der Arbeitslosen in Irak, Föderation irakischer Flüchtlinge Schweizer Sektion, Gruppe Schweiz ohne Armee (GSoA), International Campaign to defend Iraqi Women Rights – Swiss Branch, Internationale Frauenliga für Frieden und Freiheit Genf (WILPF), Jugend gegen Krieg Bern, JungsozialistInnen (JUSO), Kommunistische Arbeiterpartei Irak, Palästina-Komitee Basel, Marxistisch-Leninistische Partei Türkei / Nordkurdistan (MLKP), Partito della Rifondazione Comunista Schweiz, Revolutionäre Jugend Bern, Schweizer Koordination der Marche mondiale des femmes, Sozialistische Alternative / Solidarität (SOAL) Basel, Urgence Palestine Genève


2. Bilder (Originalquelle: http://ch.indymedia.org/de/2003/10/15049.shtml)

 

3. Mitteilung Stadtpolizei (Originalquelle: http://ch.indymedia.org/de/2003/10/15049.shtml)
pid. Die nationale Kundgebung „Nein zu den Besatzungen und Selbstbestimmung für den Irak und für Palästina“ von heute Samstag Nachmittag verlief im Rahmen der Bewilligung. Am Umzug, organisiert vom Bündnis gegen den Krieg, der GSoA und verschiedener Friedensorganisationen, durch die obere und die untere Altstadt nahmen gegen 1’000 Personen teil. Vereinzelt kam es zu Sachbeschädigungen durch Kreideleien. Die Demonstration löste sich nach 16 Uhr auf der Schützenmatte auf. Die Stadtpolizei, welche durch die Kantonspolizei unterstützt wurde, stand mit einem grösseren Aufgebot im Einsatz.
Beim öffentlichen Verkehr kam es zu kürzeren Wartezeiten, der private Verkehr wurde umgeleitet.

Polizeikommando der Stadt Bern

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