Archiv für Neue Soziale Bewegungen
Farbanschlag Berner Bär

Farbanschlag Berner Bär

Inhalt:
1. Communiqué


1. Communiqué (Originalquelle: http://ch.indymedia.org/de/2004/03/20816.shtml)
Communiqué zu den Farbanschlägen vom 29. auf den 30. März 04 am Dammweg 9
In der Nacht vom 29. auf den 30. März 04 haben wir als Protest gegen den BernerBär-Artikel „Kopf der Woche“(siehe BernerBär vom 25./26. März 04) dessen Redaktion mit Farbbeuteln angegriffen.

Unsere Version von „Kopf der Woche“:
Igitt! Ein anonymer Autor des Artikels „Kopf der Woche“? Eine unbekannte (inkompetente?) Person, welche zu feige ist, mit vollem Namen ein Pamphlet zu schreiben, ein Trottel (eine Trottelin?), welche mit Bleistift, Kugelschreiber oder Tastatur bewaffnet, für eine Zeitung von und für VollidiotInnen, weitab vom Grundsatz der Objektivität, Held (Heldin?) spielen darf. Ja, geschätzte Leserinnen und Leser, es muss sein! Denn „unser“ Autor steht stellvertretend für alle AutorInnen welche zweifellos als die Verlierer dieser Dekade zu bezeichnen sind. Ungestraft durfte er (sie?) „Tatsachen“ erfinden (für welche richtige JournalistInnen richtig recherchieren) , links und rechts mit Müll um sich werfen und unerkannt im Bürostuhl zurücklehnen. Fazit: Die Fassadenarbeiten zahlt (zum Glück) von Graffenried, ein nächster Artikel wird uns leider erspart bleiben, dafür kommt der nächste Abendspaziergang bestimmt! Eine reife PR-Leistung eines Profis!?

Es ist eine Frechheit, dass sich jemand der auf Grund von wenigen, von Medien und Polizei heraufgespielten, Sachbeschädigungen, über 4000 DemonstrantInnen zu Idioten degradiert, Journalist nennen darf! Die sogenannte Deeskalationsstrategie manifestierte sich am diesjährigen Abendspaziergang durch ein unverhältnismässig grosses und provokatives Polizeiaufgebot.
Wir als TeilnehmerInnen des Abendspaziergangs wehren uns mit dieser Aktion gegen die primitiven Kriminalisierungsversuche von Seiten der bürgerlichen Medien, Politik und Polizei!
Wir fordern die fristlose Entlassung des Möchtegernjournalisten „mm“, und eine Richtigstellung in Form eines auf Recherchen basierenden Berichts im BernerBär!
Mehr Recherche – weniger Sensation!
Kein Fussbreit dem Faschismus!
Kommando „Kopf der Woche“