Spontandemo nach Schusswaffenangriff Thun

Inhalt:
1. Aufruf
2. Communiqué
3. Medienbericht

1. Aufruf (Originalquelle: http://ch.indymedia.org/de/2005/07/34122.shtml)
Nach dem schrecklichen Angriff vom 8. Juli rufen wir zu einer Spontandemonstration in Thun auf: Sonntag, 10. Juli 2005 in Thun auf. Treffpunkt ist um 14.00 Uhr auf dem Aarefeldplatz.

2. Communiqué (Originalquelle: http://ch.indymedia.org/de/2005/07/34158.shtml)
Heute Sonntag 10.07.demonstrierten über 100 AntifaschistInnen in der Thuner Innenstadt gegen rechte Gewalt.Trauriger Anlass für die Demo war der Neonaziübergriff vom Wochenende: Ein Jugendlicher wurde von Neonazis angeschossen. Die Polizei bestätigte den Vorfall inzwischen, verschweigt aber den politischen Hintergrund.
Die Demo war lautstark und entschlossen. Die Bullen hielten sich im Hintergrund. Es kam zu keinen nennenswerten Zwischenfällen.
Für nächsten Donnerstag ist eine weitere Demo gegen rechte Gewalt in Thun angesagt: 20:00 Uhr beim Bahnhof Thun. Kommt zahlreich!


3. Medienbericht (Originalquelle: https://www.antifa.ch/sda-ein-17-jahriger-ist-in-der-nacht-auf-samstag-in-thun-durch-einen/)
sda. Ein 17-Jähriger ist in der Nacht auf Samstag in Thun durch einen
sda
Beinschuss verletzt worden. Er nahm am einem dreitägigen Camp vonGlobalisierungsgegnern gegen den G-8-Gipfel teil. Die Polizei hat dreiTatverdächtige verhaftet.
Der 17-Jährige war erst am Samstagabend mit einer Schussverletzung ins Spitalgebracht worden, wie die Kantonspolizei Bern und das Untersuchungsrichteramt IVBerner Oberland am Sonntag mitteilten.
Der Vorfall geschah beim Bahnhof Thun. Laut Aussagen des Opfers gab einUnbekannter beim Expressbuffet einen Schuss auf ihn ab. Das Blut und dieVerletzung am Bein habe er erst später festgestellt. Die Kantonspolizei inThun sucht nach allfälligen Zeugen.
Als Reaktion auf den Vorfall demonstrierten am Sonntagnachmittag rund 120Personen friedlich in der Thuner Innenstadt gegen Rechtsextremismus. ZurDemonstration hatten die Organisatoren des Camp aufgerufen. Die Kundgebung wargemäss Angaben der Thuner Behörden nicht bewilligt, wurde aber toleriert.

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