Farbanschläge auf 5 Knäste Erdogan E.

Inhalt:
1. Communiqué
2. Medienbericht


1. Communiqué (Originalquelle: http://ch.indymedia.org/de/2006/10/43845.shtml)
In der Nacht von Donnerstag 26. auf Freitag 27. haben wir die vergangenen Knaststationen von Erdogan E. angegriffen. es sind dies die Knäste in Arlesheim, Liestal, Bern Thun und Moutier.
Die Knäste wurden mit Farbe – bzw. mit Buttersäure in Liestal – angegriffen
Diese militante direkte Aktion ist unsere Antwort auf die repressive Strategie der Behörden, die Erdogan jedesmal verlegt haben wenn sich an seinem jeweiligen Standort eine Solidaritätsbewegung bildete. Erdogan war schon in sechs(!) verschiedenen Knästen.
Mit dieser Strategie erhofften sich die Behörden (teilweise zugegeben vom Bundesamt für Justiz) den Widerstand gegen Erdogans Auslieferung zu brechen. Doch die Strategie ging nicht auf. Der Widerstand geht weiter.
Keine Knastverlegung kann unser Widerstand stoppen!
Freiheit für alle politischen Gefangenen!
freiheit für Erdogan E.!


2. Medienbericht (Originalquelle: http://ch.indymedia.org/de/2006/10/43845.shtml)
Farbanschläge auf Regionalgefängnisse
Mit Farbbeuteln und Buttersäure wurden in der Nacht auf Freitag Gefängnisse in Bern, Thun, Moutier, Liestal und Arlesheim angegriffen.
Jetzt übernimmt die Aktion Free Erdogan in einem Bekennerschreiben die Verantwortung dafür. Stadt- und Kantonspolizei Bern bestätigen die Anschläge, haben aber weder das Bekennerschreiben noch andere konkrete Hinweise auf die Täterschaft erhalten.
Das Bündnis gegen Auslieferungen und Ausschaffungen in die Türkei will am Dienstag eine anonyme Petition für Erdogan einreichen. Die 3000 Unterschriften bleiben bei einem Notar unter Verschluss. «Wir befürchten, dass die Unterzeichner sonst fichiert würden», sagt Daniele Jenni (GB). Von den Anschlägen will er sich nicht klar distanzieren, sagt aber: «Sie dienen der Sache nicht.» Die Petition werde nicht anonymisiert um die Täter zu decken.