Rakete gegen indische Botschaft

Inhalt:
1. Communiqué


1. Communiqué (Originalquelle: http://ch.indymedia.org/de/2007/01/46161.shtml)
Wir haben vom 24. auf den 25. Januar 2007 die indische Botschaft an der Kirchenfeldstr. 28 in Bern mit einer Rakete angegriffen.
In Indien ist der Kapitalismus in einem Hoch. Die internationalen Ausbeuter reiben sich die Hände, denn es sind riesige Profite zu erwarten. Am WEF ist die indische Bourgeoisie mit einer grossen Entourage vertreten. Das nützt allerdings hunderten von Millionen Menschen, die in Indien im Elend leben, herzlich wenig.
Der indische Staat ist eifrig besorgt dafür, die Voraussetzungen für noch grössere Profite zu realisieren. Der neuste Schritt ist die Einrichtung von sogenannten ökonomischen Sonderzonen. Dabei werden die Bauern und Bäuerinnen vom fruchtbaren Boden verjagt. Es herrschen frühkapitalistische Zustände: Keine Steuern und ideale Ausbeutungsbedingungen für die multinationalen Konzerne, keine Mindestlöhne und sonstige Rechte für die ArbeiterInnen.
Dieses Projekt wird erfreulicherweise von den Massen nicht einfach kampflos hingenommen. Generalstreik, Massenmobilisierungen und Strassenkämpfe sin entsprechende Antworten. Der indische Staat reagiert wie immer mit blutiger Repression.
Der Kampf gegen die Multis ist ein weltweiter Kampf – hier un dort; es ist auch unser Kampf. Hoch die internationale Klassensolidarität!
„Verschiebung im Machtverhältnis“ (WEF-Motto 2007)? – Alle Macht dem Proletariat!
Keine Ausschaffung der gefangenen GenossInnen in die Türkei!
Solidarität mit dem Hungerstreik von Marco Camenisch und Erdogan E.!
Für eine revolutionäre Perspektive!

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