Rollen gegen Rechts Bürostuhlrennen

Inhalt:
1. Aufruf
2. Communiqué
3. Bilder

1. Aufruf (Originalquelle: http://ch.indymedia.org/de/2007/05/49765.shtml)
Auf Bürostühlen kann mensch nicht nur langweilige und anstrengende Arbeitsstunden verbringen und unmenschliche Asyl- und Wirtschaftsentscheide fällen. Bürostühle können auch ein nicht unwesentlicher Bestandteil für die antifaschistische Theorie und Praxis sein.

Aber wir sprechen hier nicht von aufwändiger Recherchearbeit und langen Sitzungen. Mit Bürostühlen lässt sich auch unkonventionelle Öffentlichkeitsarbeit machen, lassen sich antifaschistische Inhalte vermitteln.

Dann nämlich wenn ein antifaschistisches Bürostuhlrennen auf den Bundesplatz angesagt ist. Also, KollegInnen anrufen, Zweier-Teams bilden, Bürostühle besorgen (am besten den vom Chef oder der Chefin) und mit antifaschistischen Plakaten, Parolen und Fahnen verschönern, Helm und Schoner anziehen, und los geht’s, das heisst natürlich erst am 9. Juni.



2. Communiqué (Originalquelle: http://ch.indymedia.org/de/2007/06/50236.shtml)
Rollen gegen Rechts – Antifaschistisches Bürostuhlrennen
Auf Bürostühlen kann mensch nicht nur langweilige und anstrengende Arbeitsstunden verbringen und unmenschliche Asyl- und Wirtschaftsentscheide fällen. Bürostühle können auch ein nicht unwesentlicher Bestandteil für die antifaschistische Theorie und Praxis sein. Aber wir sprechen hier nicht von aufwändiger Recherchearbeit und langen Sitzungen.
Mit Bürostühlen lässt sich auch unkonventionelle Öffentlichkeitsarbeit machen, lassen sich antifaschistische Inhalte vermitteln:
Heute Samstagnachmittag um 14.00 Uhr besammelten sich auf dem Bundesplatz rund hundert Personen um am Antifaschistischen Bürostuhlrennen als FahrerInnen oder UnterstützerInnen teilzunehmen. Der Anlass im Rahmen der Antifa-Kampagne „Die Dinge in Bewegung bringen“ war ein voller Erfolg. Obwohl der Spass im Vordergrund stand, konnten unzählige Broschüren und Flyer mit antifaschistischen Inhalten verteilt werden. PassantInnen und TouristInnen von jung bis alt, sowie die zahlreich anwesenden Familien, freuten sich über die unterhaltsame Aktion und die damit vermittelten Inhalte.
Die zu bewältigende Strecke bestand aus einem Rundkurs, der zuweilen durch die Wasserfontänen auf dem Platz führte. Unterwegs mussten nicht nur Hindernisse wie Autopneus bewältigt werden, sondern pro Durchgang und Team auch drei antifaschistische Flugblätter an PassantInnen verteilt werden.
Am Bürostuhlrennen auf dem Bundesplatz nahmen insgesamt zwölf Teams teil, die im KO-Verfahren gegeneinander antraten. Das Team „Dini Muetter“ konnte den Final gegen die „Totalmetaller“ knapp für sich entscheiden. Ob SiegerIn oder „VerliererIn“, jedeR Teilnehmende erhielt als Dankeschön einen exklusiven „Rollen-gegen-Rechts-Button“.
Den Abschluss der Aktion „Rollen gegen Rechts“ bildete ein Rennen quer über den Bundesplatz, an dem sämtliche Teams mit ihren kreativ geschmückten Bürostühlen (z.B. Bonzenstuhl, Kampagnenstuhl, Stop-WEF-Stuhl) teilnahmen.
Die Aktion verlief, obwohl unbewilligt, friedlich und ohne jegliche Zwischenfälle, unter anderem weil sich die Polizei vorbildlich zurück hielt. Der Bundesplatz wurde für zirka zwei Stunden zum Schauplatz antifaschistischer (Sport-)Kultur und wurde um 16 Uhr so verlassen, wie er vorgefunden wurde.
Antifa rollt!
Wir bleiben in Bewegung – die Kampagne geht weiter!


3. Bilder (Originalquelle: http://ch.indymedia.org/de/2007/06/50236.shtml)

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