Archiv für Neue Soziale Bewegungen
Farbe gegen Amtshaus & Glasbruch Naziautos

Farbe gegen Amtshaus & Glasbruch Naziautos

Inhalt:
1. Communiqué


1. Communiqué (Originalquelle: http://ch.indymedia.org/de/2011/06/82270.shtml)
Heute am 24.06.2011 haben wir das Amtshaus in Bern massiv mit Farbe verzierrt. Das ganze wurde durch lautstarke Parolen und Knallkörpern unterstützt. Zudem wurden alle Scheiben zweier Autos von Faschisten eingeschlagen.
Einer unserer Genossen und mehrere andere Gefangene sitzen seit längerer Zeit in Gefangenschaft. Ob geknastet oder nicht, unser Kampf lebt weiter! Wir zeigen uns mit dieser Aktion solidarisch mit unseren GenossInnen und setzten ein Zeichen gegen den Polizeistaat.
Die Autos der Faschos haben wir zusammengeschlagen, weil wir Nazis bekämpfen und nicht wegschauen wollen. Kein Platz für Massenmörder nirgends!
Für den Kommunismus und die Anarchie

mehr Infos zu Silvia, Billy und Costa – siehe Indymedia
Aktuelles zum Prozess gegen Silvia, Costa, Billy
Der Prozess gegen Silvia, Costa und Billy ist für die Tage vom 18. bis 22. Juli 2011 festgelegt worden, der Gerichtspräsident, der über sie richten wird, hat die Zensur weiter verschärft und die Anzahl Briefe pro Woche auf 2 raus und 2 rein reduziert.
Die Nähe zum Prozessbeginn und die Beschränkung der Korrespondenz sind ein weiterer Schritt der Staatsanwaltschaft auf das während einem Jahr nie erreichte Ziel hin, die Auseinandersetzung und Zusammenarbeit zwischen draussen und drinnen und unter ihnen zu behindern, sie zu isolieren und ihre Teilnahme an den Kämpfen zu blockieren. Umso mehr kurz vor den Anhörungen ist das Imperativ der Inquisitoren, die Organisation von Initiativen und die Auseinandersetzung zwischen den Angeklagten zu behindern, damit sich der Prozess in einem demokratisch befriedeten Kontext abspielt.
Wir möchten bekräftigen, wie wichtig es ist, unsere Solidarität für Silvia, Costa und Billy auszudrücken damit dieser Prozess nicht klang- und sanglos über die Bühne geht, damit dieses Empfinden wieder stark wird, das uns dazu bringt zu denken und zu sagen, dass wenn sie einEn von uns treffen, sie uns alle damit meinen. Bald werden wir über die in jenen Tagen vorgesehen Initiativen berichten.