Antifaschistischer Vorabendspaziergang

Inhalt:
1. Communiqué
2. Video

1. Communiqué (Originalquelle: http://ch.indymedia.org/de/2015/10/96002.shtml)
Bereits heute Abend gingen wir gemeinsam mit mehr als 150 Antifaschist*innen auf die Strasse, weil der Sicherheitsdirektor Reto Nause und der Rot/Grün dominierte Gemeinderat damit gedroht haben den Antifaschistischen Abendspaziergang vom 10.10.2015 „im Keim zu ersticken“.
Die angedrohte Verhinderung des Abendspaziergangs ist ein Angriff auf uns alle. Das nehmen wir nicht einfach so hin! Deshalb haben wir uns bereits heute Abend – UNBEWILLIGT und NICHT ANGEKÜDNIGT- die Strasse genommen. Wir bestimmen selber wo, wann und wie wir unseren politischen Protest äussern. Wir lassen uns nicht fremdbestimmen, sondern kämpfen für ein selbstbestimmtes und selbstorganisiertes Leben. Meinungsfreiheit soll in einer „Vorzeigedemokratie“ ein Grundgesetz sein, aber was ist das für eine Freiheit, bei der zuerst gefragt werden muss, ob sie geäussert werden darf? Was ist das für eine Freiheit, die um eine Bewilligung bitten muss?
Die Medien, selbsternannte Experten und die Politiker im Wahlwahn hetzen gegen uns. Sie sinnieren über „hohes Gewaltpotenzial“ und „Trittbrettfahrer“. Davon lassen wir uns nicht in unserem Handeln einschränken! Heute Abend gingen wir ohne Zwischenfälle auf die Strasse – einerseits um gegen die rassistischen Tendenzen in der Gesellschaft, andererseits auch um gegen die Staatsgewalt von morgen zu Demonstrieren.
Demonstrationen lassen sich zwar verbieten – Antifaschismus jedoch nicht verhindern! Antifaschismus fragt nicht um Bewilligung! Antifaschismus bedeutet alles hinterfragen und Herrschaftsstrukturen bekämpfen!
Tag für Tag das ganze hinterfragen – Nacht für Nacht das Ganze bekämpfen!
Heraus zum Antifaschistischen Abendspaziergang morgen Samstag 20 Uhr Bahnhofplatz!

 


2. Video (Originalquelle: https://www.youtube.com/watch?v=hvTcTh744-M)

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