Spaziergang türkischen Botschaft

Inhalt:
1. Aufruf
2. Communiqué


1. Aufruf (Originalquelle: https://www.facebook.com/events/225899177929003/)
Zum dritten Mal in Folge wurde die Pride in Istanbul verboten. Queere Aktivist*innen die sich davon nicht abhalten liesen, wurden mit Gummischrot und Tränengas weg gedrängt und teils verhaftet.
Ein weiterer Vorfall der beweist wie undemokratisch Erdogans Türkei ist. Wir dürfen nicht tatenlos zusehen wie dieses Land zurück ins Mittelalter gedrängt wird. Die Schweiz darf nicht wegschauen.
Wir fordern vom Bundesrat diplomatische Massnahmen.
Erdogan ist ein Diktator und muss als solcher behandelt werden, besonders die queere Szene aber auch andere Minderheiten müssen geschützt werden.

Darum spazieren wir friedlich und bunt, aber sehr sehr wütend und laut, vom Thunplatz bis vor die türkische Botschaft. Kommt alle, bringt Kreide, Fahnen, Musik, Seifenblasen, Blumen, Transpi, oder sonst etwas mit, damit wir, und mit uns die türkischen Gefangenen, eine Stimme haben.


2. Communiqué (Originalquelle: https://www.facebook.com/AGGTQueer/posts/1449477205099293)
Aus Protest gegen das Verbieten sowie die gewaltsame Auflösung der Pride in Istanbul haben sich kurzfristig an die 80 Menschen zusammengefunden und sind friedlich zur türkischen Botschaft spaziert. Die bunt gemischte Demo stoppte an der Polizeisperre und hinterliess mit Kreide Solidaritätsbekundungen an türkische Queer-Aktivist*innen sowie Protestnachrichten gegen Erdogans zunehmend repressive und minderheitenfeindliche Regime.
Die Botschaft der Demo ist klar: die Diskriminierung von Minderheiten in der Türkei und überall müssen sofort enden, die Schweiz muss die diplomatischen Beziehungen zu homophoben Diktaturen wie der Türkischen überdenken und die Verhandlungen über Ausschaffungen beenden.
#freethemall #istanbulPride

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