Spontandemo Amazonas

Inhalt:
1. Aufruf
2. Medienbericht


1. Aufruf (Originalquelle: )
The brazilian rainforest is on fire – and so are we! 🔥🌳💪
Brasilien erlebt zur Zeit die schlimmsten Brandrodungen seit Beginn der Aufzeichnungen. Bolsonaro lässt im Interesse der Agrarlobby riesige Flächen Regenwald abbrennen und hat die Rechte indigener Völker beschnitten. Solidarisieren wir uns morgen Freitag, 23.08. mit den indigenen Völkern in ihrem Kampf gegen Umweltzerstörung, indem wir uns um 12.10 Uhr beim Bubenbergplatz/Hirschengraben treffen, bis der definitive Kundgebungsort feststeht. Bringt Schilder, Transpis und Dinge um Lärm zu machen. Idealerweise werden den ganzen Tag hindurch Menschen dort sein.
Setzen wir ein Zeichen gegen Umweltzerstörung, Rassismus und Faschismus!

2. Medienbericht (Originalquelle: https://www.bernerzeitung.ch/region/bern/spontane-demo-fuer-amazonas-in-bern/story/21791763)
Spontane Demo für Amazonas in Bern
Nach dem Bekanntwerden der verheerenden Waldbrände in Brasilien geht die Jugend am Freitag weltweit auf die Strasse – auch in Bern.

Am Freitag versammelten sich am Hirschengraben kurz nach 12 Uhr rund 150 Personen für eine Demonstration. Gemeinsam spazierten sie in die Nähe der brasilianischen Botschaft in Bern. Singend und tanzend machten sie dort auf die vorherrschenden Waldbrände im Amazonas aufmerksam.

Die Kundgebung war lediglich bis 13 Uhr bewilligt. Pünktlich löste sich die Demonstration auf, einige wenige Demonstranten gingen in den Monbijoupark weiter. Der öffentliche Verkehr wurde kaum beeinträchtigt. Bei der Rückkehr zum Bubenbergplatz, wo die Demonstranten kurz die gesamte Strasse einnahmen, wurde unter anderem ein Tram auf der Monbijoustrasse an der Weiterfahrt verhindert. Die Kundgebung verlief friedlich, die Polizei war vor Ort.

Ausserordentlicher Streik in Bern
Aufgerufen zur spontanen Demonstration hatte der Klimastreik Schweiz. Die brasilianische Regierung unterstütze aktiv die Zerstörung der grossen Waldgebiete, wie es in der Medienmitteilung zu den Kundgebungen heisst. «Diese Verbrechen der Regierung setzen unsere Lebensgrundlage aufs Spiel und schädigt die Umwelt irreversibel.» Die internationale Klimabewegung stelle sich klar gegen diese Verbrechen.

Die Kundgebungen, die gleichzeitig auch in Zürich, Basel und Genf stattfinden, spielen sich im Rahmen der weltweiten «Fridays for Future»-Bewegung ab. Wie es in der Medienmitteilung heisst, handelt es sich in Bern jedoch um einen ausserordentlichen Streik. «Wir planen auch in Zukunft nicht, jeden Freitag auf die Strasse zu gehen, weil wir darin keinen strategischen Nutzen sehen», erklärt Lena Bühler aus Bern. In der Hauptstadt wollen die Klimaaktivisten ihre Kräfte für den ersten nationalen Streik am 28. September bündeln.

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