Kundgebung Anti-Terror-Gesetz Philippinen

Inhalt:
1. Aufruf
2. Communiqué


1. Aufruf (Originalquelle: https://www.facebook.com/events/829633724107655/)
Am 18. Juli 2020 ist in den Philippinen das neue, sogenannte Anti-Terror-Gesetz in Kraft getreten. Dieses schränkt die fundamentalen Rechte der Filipinxs stark ein und ist somit ein weiterer Schritt in die Fänge eines totalitären und faschistischen Regimes.

Menschenrechtsorganisationen, Medienschaffende und ein grosser Teil der lokalen Filipinxs und deren Diaspora weltweit verurteilen die Aushöhlung ihrer Demokratie, ihrer Meinungs- und Pressefreiheit scharf und sehen sich besorgt über diese nun zum Höhepunkt gekommenen Welle von staatlicher Gewalt. Indigene, Journalisten, Aktivisten sowie politische Oppositionelle werden nun noch mehr zum Opfer von Missbrauch, Einschüchterungen und staatlicher Oppression. Auch im sogenannten „War against Drugs“, welchem schon Tausende zum Opfer aussergerichtlicher Hinrichtungen und Polizeimissbrauch fielen, wird sich die Situation wahrscheinlich nicht verbessern.

Um unserer Entrüstung Ausdruck zu verschaffen, versammeln wir uns zur Solidaritätskundgebung am Samstag, 12. September 2020 um 14:30 Uhr auf dem Bundesplatz in Bern. Wir fordern Filipinxs in der Schweiz und alle Personen, die sich mit dem philippinischen Volk solidarisch zeigen, auf, es uns gleich zu tun und zusammen ein Zeichen gegen Faschismus in den Philippinen und auf der ganzen Welt zu setzen.

Wir laden alle Teilnehmenden dazu ein, Blumen zum Gedenken an die ermordeten philippinischen Aktivist*innen wie auch an die Opfer aussergerichtlicher Hinrichtungen, mitzubringen. Im Anschluss an die Kundgebung auf dem Bundesplatz marschieren wir gemeinsam zur philippinischen Botschaft in Bern.

Alle Teilnehmenden sind dazu aufgefordert, die Massnahmen des BAG zu beachten und eine Maske zu tragen. Personen, die der Risikogruppe (gemäss Definition des BAG) angehören, raten wir von einem Besuch ab.


2. Communiqué (Originalquelle: https://www.facebook.com/altermidya/posts/1769773359838784)
In Switzerland, members of the Filipino community led by Anakbayan and Migrante expressed their opposition to the Duterte administration’s Anti-Terrorism Law. They also denounced the killings of progressives in the Philippines.

The groups gathered in front of the Parliament Building in Bundesplatz after police authorities advised them against marching towards the Philippine Embassy, citing Swiss government regulations.

According to Anakbayan, it is ironic that they were not allowed to march, especially since „the office of United Nations Human Rights Commission is located in Geneva, Switzerland and has recognized the atrocities committed by the Duterte regime.”

Under the Anti-Terror Law, the groups said the crackdown on activists has intensified, citing the recent killings of human rights activist Zara Alvarez and peasant leader Randy Echanis.

Anakbayan Switzerland urged Filipinos abroad to oppose the Anti-Terror Law, which it said targets not only activists but anyone deemed by the administration as a „threat to its dictatorial rule.“