Transpi-Aktion Moria

Inhalt:
1. Communiqué


1. Communiqué (Originalquelle: https://barrikade.info/article/3902)
Seit Beginn des Konfliktes in Syrien im Jahr 2011 sieht sich Griechenland mit einem vermehrten Flüchtlingszustrom konfrontiert. 115.600 Flüchtlinge und Migrant*innen leben in Griechenland, 74.400 auf dem Festland und 41.200 auf den Inseln (UNO Flüchtlingshilfe, Januar 2020).

In der Nacht vom 8. Auf den 9. September brachen im Flüchtlingslager auf Moria auf der griechischen Insel Lesbos mehrere Feuer aus. Das komplette Lager wurde zerstört! Es folgten weitere Brände, so z.B. auf der Insel Samos. Die Menschen, welche bereits alles zurücklassen und fliehen mussten, stehen erneut vor dem NICHTS! Männer, Frauen, Kinder (davon viele unbegleitet!) mussten auf der Strasse schlafen, hatten keinen Zugang zu frischem Wasser, Lebensmitteln o.Ä. Mittlerweile wurde auf Moria ein ,,neues’’ Übergangscamp aufgebaut. Die Zelte, in denen die Schutzsuchenden nun untergebracht sind, haben keinen Boden. Bei Regen könnten diese ohne weiteres weggespült werden. Es gibt kein fliessendes Wasser…. Keine Duschen… Keine Toiletten… Vor Ort gibt es zudem keine funktionierende medizinische Versorgung.

Wir können dieser Situation nicht weiter zusehen! Nicht weit von hier werden Menschen unter jeglicher Würde in Zeltdörfern untergebracht und vergessen. Die europäische Abschottungspolitik muss sofort ein Ende haben! Wir haben Platz – nicht nur in der Schweiz, sondern überall!