4. weltweiter Klimastreik

Inhalt:
1. Aufruf
2. Bericht Anarchistische Gruppe Bern
3. Medienbericht


1. Aufruf (Originalquelle: https://www.facebook.com/events/419006362382263/)
Klimastreik Bern schliesst sich dem 4. weltweiten Streik am Freitag, 29. November, an.
Wir wollen zeigen das es weiter geht! Nur weil wir ein neues Parlament haben, heisst es jetzt nicht, dass die Klimakrise beendet ist. Wir wollen weiterhin den Druck hochhalten und dies als Teil einer globalen Bewegung. Am 29. November werden wir wieder in über 150 Länder streiken 💚
Zieht alle grüne Kleidung an, denn es ist GREEN FRIDAY statt Black Friday.


2. Bericht Anarchistische Gruppe Bern (Originalquelle: https://www.facebook.com/InfoAGB/posts/1467509853397366?__tn__=-R)
An der heutigen Klimademo nahmen sich ca. 2000 Menschen die Strasse. Zu Beginn war es frustrierend zu sehen, wie sich der Protest auf die von der Stadt vorgegebene Route beschränkte. Die Route ging vom Helvetiaplatz, über die Brunnadernstrasse, weiter richtung Bärengraben und schliesslich durch die Altstadt bis zum Zytglogge. Der grösste Teil der Route verlief somit durch Wohnquartiere und wenig befahrene Strassen. Es wurde versucht die Demo an den Rand der Stadt zu drängen und dem legitimen Protest die Bühne zu nehmen. Beim Zytglogge spaltete sich die Demo und der offizielle Teil lief zurück zum Helvetiaplatz und anschliessend als Menschenkette zum Bahnhof . Ein kämpferischer, antikapitalistischer Block lief durch die Hauptgassen zurück zur Reitschule. Dies obschon die Stadt, sowie die Polizei im Vorfeld das Demonstrieren in den Hauptgassen der Innenstadt verboten hatte. Etwa 50 bis 80 Menschen liefen so durch die Stadt und konnten am „Black Friday“ ein Zeichen setzen gegen den masslosen Konsum und die Zensurversuche der Herrschenden.
Später gab es eine weitere Aktion am Bahnhof. Bei dieser fand ein die-in statt und Parolen wurden in der Bahnhofshalle bei der grossen Anzeigetafel gerufen.
Im Anschluss versuchten einige Aktivist*innen den Eingang der UBS am Bahnhof zu blockieren und machten ein weiteres Mal lautstark auf ihre Anliegen aufmerksam.
Auch nach den nationalen Wahlen, bei welchen grüne Kräfte „grosse Erfolge“ erzielen konnten, muss der Protest auf der Strasse weiter geführt werden. Es ist nicht anzunehmen, dass durch parlamentarische Prozesse tatsächliche Veränderungen zu Gunsten des Klimas erreicht werden können.


3. Medienbericht (Originalquelle: https://www.nau.ch/news/videos/klimastreik-aktivisten-stellen-sich-am-black-friday-tot-65618365)
Klimastreik: Aktivisten stellen sich am Black Friday tot
Während dem Black Friday findet der 4. Internationale Klimastreik statt. Auch in Bern, wo sich die Klima-Kids tot stellen.
Während Menschen zu Tausenden auf Black-Friday-Schnäppchenjagd gehen, streiken in über 2400 Städten Aktivisten fürs Klima. Auch in mehreren Schweizer Städten findet der 4. Internationale Klimastreik statt.
In Bern versammelten sich rund 500 vorwiegend junge Menschen um den Mittag auf dem Helvetiaplatz und zogen durch die Stadt. Der «Green Friday» soll ein Zeichen gegen das «Profit-Fest der Grosskonzerne» setzen, erklärten die Klima-Kids im Vorhinein.

Menschenkette und «Die-In-Aktion»
Anschliessend schloss sich eine Gruppe von Streikenden zu einer Menschenkette zusammen. Hand in Hand ging es in den Berner Hauptbahnhof. Mittendrin beim Treffpunkt «starben» sie dann – Im übertragenen Sinne, versteht sich.
Die Klimaschüler wollten so einmal mehr auf die Folgen des Klimawandels aufmerksam machen. Sie fordern Netto null Treibhausgasemissionen bis 2030, Klimanotstand und Klimagerechtigkeit.

Die Politik handle nicht genug schnell und nicht genug mutig, steht auf dem Flyer für die heutige Veranstaltung. Weiter: «Das letzte Jahr Klimastreik war erst der Anfang. Es geht weiter.»
Am 15. Mai 2020 planen die Klimaschüler ihren nächsten grossen Streik. Das Ziel: Ähnlich viele Leute mobilisieren wie am Frauenstreik im vergangenen Juni.

  | | | |