Archiv für Neue Soziale Bewegungen
Anti-WEF Nachdemo verhindert

Anti-WEF Nachdemo verhindert

Inhalt:
1. Medienbericht
2. Mitteilung Kantonspolizei


1. Medienbericht (Originalquelle: http://www.20min.ch/news/dossier/wefdavos/story/20593645)
Genf-Rückkehrer wollten in Bern weitermachen
Die Kantonspolizei hat am Abend vor der Reithalle in Bern eine «grössere Gruppe» junger Leute daran gehindert, sich zu einem Demonstrationszug in Richtung Innenstadt zu formieren. Dabei setzte die Polizei Tränengas und Gummischrot ein.
Wie Polizeisprecher Franz Märki auf Anfrage sagte, waren die Polizeikräfte schon in Bereitschaft, als die Berner Anti-WEF- Demonstranten von der Kundgebung in Genf in die Bundesstadt zurückkehrten. Dabei habe es jedoch keine Probleme gegeben.
Erst später, gegen 21.30 Uhr, habe eine grössere Gruppe von Demonstranten versucht, von der Reithalle in Richtung Innenstadt zu ziehen. Wieviele Leute es waren, konnte Märki nicht sagen. Unter Einsatz von Gummischrot und Tränengas sei die Ansammlung aufgelöst worden. Nach 22.30 Uhr habe sich die Lage wieder beruhigt.
Es sei zu keinen Sachbeschädigungen gekommen. Es habe auch keine Festnahmen oder Verletzte gegeben, sagte Märki.

2. Mitteilung Kantonspolizei (Originalquelle: )
pkb. Samstagnacht verhinderte die Kantonspolizei Bern einen Umzug von WEF-Gegnern in die Berner Innenstadt. Es sind bisher keine nennenswerten Schäden bekannt.

Umzug von WEF-Gegnern verhindert
Während die Rückkehr der Anti-WEF Demonstranten aus Genf am Samstagabend unproblematisch verlief, versammelte sich um 21.30 Uhr in der Reithalle eine grosse Gruppe von mehrheitlich vermummten Personen und marschierte in Richtung Bollwerk. Die Kantonspolizei verhinderte ein weiteres Vorrücken hin gegen den Bahnhof und in die Innenstadt. Sie wurde von den Demonstranten massiv mit Flaschen, Steinen, Farbbeuteln und Petarden beworfen und reagierte mit dem Einsatz von Gummischrot und Reizstoff. In der Folge zogen sich die Demonstranten wieder in die Reithalle zurück, worauf sich die Situation beruhigte. Über nennenswerte Sachschäden ist nichts bekannt.