Archiv für Neue Soziale Bewegungen
Solidarisches Fussballspielen (Nao Vai Ter Copa)

Solidarisches Fussballspielen (Nao Vai Ter Copa)

Inhalt:
1. Aufruf
2. Communiqué


1. Aufruf (Originalquelle: https://www.facebook.com/photo.php?fbid=1510368489175532&set=a.1504283403117374&type=3)
Soli-Fussball gegen Mord, Vertreibung und Zerstörung bei der MaFIFA-WM!
Treffpunkt: Nach der AntiRa-Demo (14.00 Uhr, Schützenmatte) beim Hochfeld – Rasenplatz Neufeld.
Am Samstag, 28.6 spielen wir beim Hochfeld-Bunker Fussball gegen die MaFIFA-WM. Der Hochfeldbunker ist ein Symbol für Rassismus und Diskriminierung. Genau dort wollen wir ein Zeichen setzen. Ein Zeichen gegen Rassismus, der in Brasilien, der Schweiz und der ganzen Welt ein Klassensystem schafft und die Menschen trennt. Aber auch ein Zeichen gegen die Vertreibung und die Ungleichbehandlung von Menschen aufgrund ihrer sozialen Herkunft oder ihrer Schicht.
Neben dem Fussballspielen gibt’s auch Diskussionen und Infostände, um sich auszutauschen.

Nutzen wir den Fussball um uns zu vergnügen und zu verbinden – und nicht als Mittel zur Vertreibung und zur Profitmaximierung!
Kommt zahlreich und nehmt eure FreundInnen mit!
Gemeinsam sportlich gegen die MaFIFA und ihre politischen Lakaien in Brasilien!

Fussball ist für alle da – Vertreibt statt Menschen die FIFA!
NAO VAI TER COPA!


2. Communiqué (Originalquelle: https://www.facebook.com/permalink.php?story_fbid=1512091689003212&id=100006071868488)
Medienmitteilung zum solidarischen Fussballspiel am 28.6.14 gegen die MaFIFA-Mörder-WM
Nach der Antira-Demo spielten wir heute auf dem Rasenplatz des Neufeldgymnasiums Fussball gegen die MaFIFA-Mörder-WM und Rassismus sowie für soziale Gerechtigkeit. Zwischen 40 und 50 Menschen beteiligten sich, darunter mindestens ein Dutzend Bewohner des Hochfeld-Asylbunkers. Neben dem Fussballspiel wurde über die Folgen der MaFIFA-WM in Brasilien diskutiert.

Die Aktion stand im Rahmen der Nao vai ter Copa-Kampagne in Bern. Nach der Eröffnungsdemonstration zur brasilianischen Botschaft und dem Theater beim Public-Viewing war dies die dritte Aktion.

Nächsten Samstag spielen wir in der Stadt Guerilla-Fussball und verwandeln die halbe Stadt Bern in ein riesiges Fussballfeld.

Wir brauchen keine FIFA, um Fussball zu spielen. Wir brauchen keine Sponsoren, keine Vertreibung, keine Tötung und keine Ausgrenzung von Menschen. Denn Fussball ist für alle da – vertreib statt Menschen die FIFA!
Nao vai ter Copa Bern-Kollektiv