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Erfolglose Hanf-Razzia Reitschule

Erfolglose Hanf-Razzia Reitschule

Inhalt:
1. Medienbericht


1. Medienbericht (Originalquelle: https://linksunten.archive.indymedia.org/node/65526/index.html & https://linksunten.archive.indymedia.org/node/65525/index.html)
-Bernerzeitung
Etwa 30 Polizisten durchsuchten am Dienstag die Reitschule. Ein Hinweis auf eine Hanf-Indoor-Anlage erwies sich als falsch. Die Mediengruppe der Reitschule reagiert mit Spott.

Blaue Uniformen vor der Reitschule. Rund 30 Polizisten waren ab etwa 8 Uhr bei der Reitschule im Einsatz. Rund um das Gebäude standen uniformierte Polizisten, teils mit Hunden, und kontrollierten die Identitätskarten von Passanten, die sich der Reitschule näherten. Rund 15 Polizisten und Spezialisten der Betäubungsmittelfahndung durchsuchten Räume der Reitschule.

«Wir hatten konkrete Hinweise, dass in der Reitschule eine grössere Indoor-Hanf-Anlage betrieben und mit der Droge gehandelt würde», sagt Mediensprecherin Corinne Müller. Der Einsatz ist laut Corinne Müller ruhig und friedlich verlaufen. Hanf hat die Polizei allerdings nicht gefunden. Um etwa 9.20 Uhr war die Durchsuchung zu Ende.

«intensiver Hanfgeruch»
Die Mediengruppe der Reitschule reagiert auf die Duchsuchung mit Spott: Für eine detailliertere Medienmitteilung oder Interviews hätten sie momentan leider keine Zeit, da auch sie noch immer auf der Suche nach der Hanfanlage seien. «Der Finderlohn für die Anlage und/oder Sinn und Zweck dieser Aktion ist eine Flasche Hanfblütenbier.» Ein Polizist habe bei der Durchsuchung angetönt, dass es sich beim «konkreten Hinweis» um einen «intensiven Hanfgeruch» im Raum Neubrückstrasse/Schützenmattstrasse handle. Deshalb warnt die Mediengruppe alle Berner mit grünem Daumen: «Wenn’s bis ins Quartier nach Kräutergarten riecht, dann kommt Krokus im Polizeibus…»
Die Staatsanwaltschaft hatte die Hausdurchsuchung angeordnet. Liegen konkrete Hinweise vor, ist die Berner Kantonspolizei verpflichtet, diesen nachzugehen.

-Der Bund
Wegen «konkreten Hinweisen auf eine grössere Hanf-Indooranlage» führte die Polizei am Dienstag in der Reitschule einen Einsatz durch. Dieser endete ohne Fund. Was bleibt, ist die Häme der Reitschüler.

Etwa zwölf uniformierte Polizisten umstellten am Dienstagmorgen die Reitschule, etwa fünf Männer in zivil hatten sich am Eingang zum Innenhof aufgestellt. Passanten mussten sich mittels Identitätskarte ausweisen. Derweil lief im innern der Reitschule eine Hausdurchsuchung, an dem rund 20 Einsatzkräfte beteiligt waren.

Hintergrund der Razzia ist ein Verdacht auf Betäubungsmittel, wie die Mediensprecherin der Polizei, Corinne Müller, gegenüber DerBund.ch/Newsnet ausführt. «Die Polizei hatte konkrete Hinweise auf eine grössere Hanf-Indooranlage», sagt Müller. Der Verdacht konnte jedoch nicht erhärtet werden: «Die Polizei hat beim Einsatz in der Reitschule keinen Hanf gefunden», bestätigt Müller. Um viertel nach neun war die von der Staatsanwaltschaft angeordnete Durchsuchung beendet.

Eine Flasche Hanfblütenbier als Finderlohn
Die Mediengruppe reagierte in einer Mitteilung mit der Überschrift «Achtung – es schmöckt» derweil mit Häme auf die Aktion, die «Aufgrund von olfaktorischen Feststellungen im Raum Neubrückstrasse /Schützenmattstrasse» stattgefunden habe.

Noch immer suchten die Reitschüler nach der Indoor-Hanf-Anlage – und hätten deshalb keine Zeit für eine detaillierte Medienmitteilung. Als Finderlohn für die Anlage sowie für «Sinn und Zweck dieser Aktion» gebe es aber eine «Flasche Hanfblütenbier».